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 | | Marc
de Champagne wird in Frankreich im Zuge der Herstellung von Champagner
aus dem Trester von bereits gepressten Weintrauben gebrannt. Der
Unterschied zum Cognac liegt in der Verwendung anderer Rebsorten.
Unmittelbar nach dem Pressen der Trauben wird der Trester zur
Weiterverarbeitung in die Destillerie gebracht. Dort werden sie zuerst
gerebelt und über drei Wochen eingemaischt. Während dieses
Gärungsprozesses bildet sich Alkohol aus dem Zucker der Trauben. Der
eigentliche Brennvorgang erfolgt in zwei Durchgängen mit
diskontinuierlichen Verfahren. Langsam, mit destilliertem Wasser
verdünnt, wird somit der Alkoholgehalt stufenweise auf 55% reduziert.
Der glasklare Tresterbrand bleibt mindestens zwei Jahre im Keller und
wird in Eichenfässern zu je 220 bis 350 Litern gelagert. Bei bestimmten
Herstellern bleibt der Marc de Champagne sogar bis zu zehn Jahre
eingekellert. Weinbrandmeister nehmen ausschließlich Trauben aus den
Spitzenlagen Crand Cru.
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| Nach
dem Reifungsprozess ist der Marc de Champagne aus mehreren Bränden
verschiedener Fässer und Jahrgänge gezielt gemischt (Assemblage).
Schließlich wird das Erzeugnis gefiltert und in Flaschen gefüllt. Zum
Genießen empfehlen wir ihn in einem weiten Glas bei Zimmertemperatur
(Chambrée) zu servieren. Jetzt entwickelt er sein volles Bouquet. Zum
Dessert, als Dijestif nach einer Champagnerdegustation, mit Canapés
oder nach einem Gourmetmenü mit einem Marc de Champagne Trüffel wird er
zum unvergesslichen, kulinarischen Genuss. | |  | | | | Bilder
zum vergrößern anklicken | |
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